„Wir betrachten die Arbeit der Caritas Familienpflege als großes Glück für die betroffenen Familien und unsere ganze Gesellschaft,
deshalb möchten wir diese Arbeit finanziell unterstützen“, sagte Peter Schmehl, Geschäftsführer des PS-Teams. „Wichtig war
für uns auch, dass die Spende einer Einrichtung in der Region zugute kommt.“ Caritasdirektorin Barbara Handke bedankte sich
für die großzügige Spende. „Die Familienpflege reagiert auf Ausnahmesituationen und Notfälle in Familien und muss deshalb
flexibel und mobil sein. Von den Krankenkassen und den Sozial- und Jugendhilfeträgern werden aber nur die Personalkosten für
die Einsätze übernommen. Für kostenintensive Anschaffungen wie einen PKW sind wir deshalb für Spenden sehr dankbar.“
Die Familienpflege springt bei einem längerfristigen Ausfall der haushaltführenden Person ein. Typische Einsatzbedingungen für die Familienpflegerinnen entstehen bei längerer Krankheit oder Krankenhausaufenthalten der Mutter oder des Vaters, bei Risikoschwangerschaften oder Mehrlingsgeburten. Sie helfen bei der Weiterführung des normalen Tagesablaufs und des Haushaltes. Die Betreuung der Schulaufgaben und die Gestaltung der Freizeit spielt im Rahmen der Kinderbetreuung eine wichtige Rolle. Je nach Situation ist die Zusammenarbeit mit weiteren sozialen Diensten, wie ambulanten Pflegediensten, notwendig. Im Caritasverband Wiesbaden-Rheingau-Taunus e.V. übersteigt die Zahl der Anfragen derzeit die personellen Möglichkeiten. Die beiden Mitarbeiterinnen sind mit 2.575 Einsatzstunden im Jahr voll ausgelastet.
